

Gaetano Leto wurde 1959 in Kalabrien (Süditalien) geboren. Mit 4 Jahren kam er in die Schweiz. Ab seinem 5. Lebensjahr verbrachte er 8 Jahre in einem katholischen Internat. Danach besuchte er die öffentliche Schule und ließ sich mit seiner Familie in Kirchberg nieder. Durch einen Onkel in Kalabrien kann er schon früh auf den Geschmack der Kampfkunst.
1974, also mit 15 Jahren, begann er mit Judo und Karate. Die erste Karateschule, die er besuchte befand sich in Oberburg, das Judotraining besuchte er in Bern. Den weiten Weg legte er stets mehrmals wöchentlich mit dem Velo zurück.
Während Jahren war er in der italienischen Nationalmannschaft Mitglied und feierte viele internationale Titel im Kumite (Kampf) seiner Spezialdisziplin. Er wurde 4 x italienischer Meister, 1 x Europameister.
In den 80iger Jahren kämpfte er für die Schweizer-Nationalmannschaft (SKV). Auch dort war er sehr erfolgreich und holte neben vielen Podestplätzen auch den Schweizer- und Vizeschweizermeistertitel.
Viele Jahre trainierte er bei Pavao Piacun in Bern und konnte im Sommer 1991 in Brisbane (Australien) den Weltmeistertitel im Kumite sowie in der Mannschaft holen.In all den Jahren bestritt Gaetano Leto über 200 Wettkämpfe. Mit viel Einsatz gibt er sein Können und seine großen Erfahrungen gerne der jüngeren Generation weiter. Er war längere Zeit Kadertrainer- und Coach des SKAS-Verbandes. Er konnte an der WM (2004) große Erfolge mit dem Kader und seinen eigenen Schüler in Südafrika feiern.Der große Kampfgeist und sein starker Wille sind das Erfolgsrezept von ihm. Stets bescheiden und zurückhaltend hat er sich Respekt und Anerkennung bei all seinen Lehrern, Schülern und Karatekas erworben. Er ist immer ein gerngesehener Gast und erhält verschiedene Einladungen im Jahr.Im März 1980 eröffnete er sein erster Dojo in Kirchberg. 1986 heiratete er Andrea, die er seit längerem aus der Karateszene kannte. Im gleichen Jahr wurde die erste Tochter Denja Keiko geboren, 1991 folgte eine weitere Tochter Anja Akiko.
Im Frühjahr 1996 wurde ein zweites Dojo in Aefligen, das einiges größer ist als Kirchberg, gebaut.Mit seiner Frau bereiste er Japan und Okinawa und konnte einige Dojos besuchen und dort trainieren. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis, große Meister verschiedener Stilrichtungen persönlich kennen zu lernen.Für andere Kampfkunstarten ist Gaetano Leto immer offen und besucht regelmäßig das Aikido-Training in Langenthal bei Fritz Heuscher. Scherma dell’Assalto del Leone (Die Fechtkunst des anstürmenden Löwen) ist eine italienische Kunst des Kampfes, welche bis in die Zeit um das Jahr 1350 zurückgeht. Es wird dort der Umgang mit Schwert, Messer, Dolch, Stock, Beil, flexible Waffen und der leeren Hand geübt. Roberto Laura aus Deutschland ist dort seine Ansprech- und Trainingsperson. So kann er sich noch mehr in die Kampfkunst vertiefen und diese vielseitiger machen.
Alle seine Dan-Prüfungen legte er bei folgenden Lehrern (Sensei’s) ab: Dr. Jorga, Piacun, Asai, Yahara, Abe. Vielen Lehrern hat er es zu verdanken, dass sein Weg diesen Lauf genommen hat: Sensei Aeschacher, Piacun, Tammacaro, Yaw, Kase, Shirai, Asai, Abe, Yahara, Knobel, Trachsel, Müller (Karate) – Ennio Falsoni, Galessi Flavio (Kickboxen) – Roberto Laura (Self Defence) – Fritz Heuscher (Aikido)Besonderen Dank spricht er seiner Frau Andrea sowie allen seinen Freunden und Schülern aus, die Gaetano auf seinem Weg begleitet haben und die Künste der traditionsreichen, kulturellen Schätze gepflegt und gefördert haben, mit Herz und Freude.In seiner langjährigen Karatepraxis erlebte er viele unvergessliche Dinge, überstand alle Rückschläge unbeschadet und lebt nach dem Motto:„Der Weg ist ein Kreis, verliere nie das Gefühl eines Anfängers“