

Ich bin am 1. September 1961 in Zürich geboren. Meine Kindheit verbrachte ich in Uster, als ich 16 Jahre jung war, zogen wir wieder in die Stadt Zürich. Nach einem Welschlandjahr, begann ich danach eine kaufmännische Lehre. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt niemanden in Zürich und so meldete ich mich für einen Karatekurs an. Eine Freundin meines Bruders übte diese Kampfkunst aus und so war auch ich neugierig darauf. Im September 1979 stand ich also mit anderen Anfängern in der Turnhalle am Escherwyssplatz und ließ mich von Haw Chin Yaw in die Karatekunst (Shorin Ryu) einweihen.
Es machte mir sofort großen Spaß. Ich ging auch zusätzlich noch ins Nippon-Center an der Rolandstrasse, wo Yaw 1 x wöchentlich Unterricht gab.
1 Jahr später eröffnete Yaw das Asia Sport Center an der Culmannstrasse, welches ganz in der Nähe meiner Wohnung lag. So konnte ich bis zu 5 x die Woche das Training besuchen. Wir waren inzwischen eine eingeschweißte, lustige Gruppe, und gingen immer nach dem Karateunterricht noch etwas trinken. Ich machte auch im Demonstrations-Team mit, welches verschiedene Shows im Karate und Kobudo zeigte. Fast an jedem Kobudo-Kurs und jedem Karateturnier nahm ich teil.
An einem Turnier im Jahre 1981 lernte ich Gaetano Leto kennen. Wir nahmen an vielen Turnieren und Karateseminaren zusammen teil. Ich gewann fast alle Medaillen im Kumite so wie Gaetano.
Im August 1982 flog ich mit Yaw und einigen Schülern auf Malaysia. Der Zufall wollte es, dass auch Gaetano mitkam. Es waren 3 wunderbare Wochen mit Training, Besichtigungen und feinem Essen.
Seit 1985 sind Gaetano und ich ein Paar. Gemeinsam bestritten wir nun auch Wettkämpfe in Italien und gewannen an den gleichen Turnieren im Kumite.
Im März 1986 zog ich von Zürich nach Kirchberg. Ich musste nun auch den Karatestil auf Shotokan ändern. Als unsere erste Tochter im August 1986 geboren wurde, zog ich mich von Wettkämpfen zurück.
Einige Jahre später widmete ich mich der Schiedsrichterei. Zuerst absolvierte ich die Prüfung zur nationalen Schiedsrichterin und einige Jahre später zur internationalen. Mit viel Freude nehme ich an den nationalen und internationalen Turnieren teil. Man muss sehr flexibel und tolerant sein und sich immer wieder den verschiedensten Situationen anpassen.
Mit Gaetano bereiste ich einige Teile von Japan und Okinawa, wo wir eine unvergessliche und schöne Zeit verbrachten.
Den 1. Dan absolvierte ich im Shorin-Ryu Stil bei Haw Chin Yaw, die weiteren Prüfungen im Shotokan-Stil bei folgenden Lehrern: Piacun, Abe-Sensei.
Gerne engagiere ich mich weiterhin als J+S Coach, J+S Leiterin sowie als Schiedsrichterin auf der traditionellen Linie.
„Fortschritt heißt nicht fortgeschritten sein, sondern fortschreiten.“